Die Rentabilität eines bestehenden Betriebs berechnen Sie aus den realen Kennzahlen: Umsatz, Wareneinsatz, Personal- und Fixkosten. Der Vorteil gegenüber einem neuen Standort — Sie rechnen mit Ist-Zahlen statt Schätzungen. So sehen Sie präzise, wo Marge verloren geht und welcher Hebel am meisten bringt.
7 Kennzahlen, die Sie für Ihren Betrieb kennen sollten
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Deckungsbeitragsquote — Anteil des Umsatzes, der nach Wareneinsatz übrig bleibt.
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Personalquote — Personalkosten im Verhältnis zum Umsatz.
- 3
Break-even-Umsatz — der Umsatz, ab dem Sie schwarze Zahlen schreiben.
- 4
Durchschnittsbon — Umsatz pro Gast; der direkteste Hebel für mehr Ertrag.
- 5
Auslastung — tatsächliche gegenüber möglicher Sitzplatzauslastung.
- 6
Mietbelastung — Miete als Anteil am Umsatz.
- 7
Betriebsergebnis — was nach allen Kosten inklusive kalkulatorischem Unternehmerlohn übrig bleibt.
Kalkulatorischer Unternehmerlohn ist kein „Kann", sondern ein „Muss". Wer die eigenen 60 Wochenstunden nicht als Kosten ansetzt, subventioniert den Betrieb mit der eigenen Lebenszeit — und merkt das erst, wenn eine Krankheit oder eine Anstellung diese Stunden ersetzen müsste.
Der zweite Punkt: Kennzahlen wirken erst im Vergleich. Eine Personalquote von 35 Prozent ist je nach Konzept solide oder alarmierend. Deshalb rechnet der Standortrechner Ihre Ist-Zahlen gegen die Kapazität und die Lage Ihres Standorts — nicht gegen einen Branchenschnitt allein.
Rechnen statt raten
Nutzen Sie den Modus „Bestehender Standort“: ohne Eröffnungsinvestition, dafür mit Ihren echten Zahlen und Optimierungspotenzial.
Rechner startenHäufige Fragen
Welche Kennzahlen sind in der Gastronomie am wichtigsten?
Deckungsbeitragsquote, Personalquote, Break-even-Umsatz, Durchschnittsbon, Auslastung, Mietbelastung und Betriebsergebnis. Zusammen zeigen sie, wo Marge entsteht und wo sie verloren geht.
Wie bewerte ich einen bestehenden Gastronomiebetrieb?
Mit den realen Zahlen der letzten Perioden: Umsatz, Wareneinsatz, Personal- und Fixkosten. Daraus ergeben sich Deckungsbeitrag, Break-even und Betriebsergebnis — präziser als jede Schätzung für einen neuen Standort.
Muss ich einen Unternehmerlohn ansetzen?
Ja, wenn die Bewertung ehrlich sein soll. Ohne kalkulatorischen Unternehmerlohn erscheint der Betrieb rentabler, als er ist — die eigene Arbeitszeit ist ein realer Kostenfaktor.