Die Gründungskosten für einen Gastro-Betrieb setzen sich aus Ablöse, Umbau, Ausstattung, Erstware, Genehmigungen, Kaution und einem Liquiditätspuffer für die Anlaufphase zusammen. Je nach Größe und Standort liegen sie meist zwischen 50.000 und 300.000 Euro. Der häufigste Fehler ist ein zu kleiner Puffer für die ersten Monate.
Empfohlen: 3 bis 6 Monate
Ihre Gründungskosten summieren sich auf 200.500 €, davon 72.000 € Liquiditätspuffer für die Anlaufphase.
- Ablöse0 €
- Umbau / Renovierung60.000 €
- Ausstattung / Küche45.000 €
- Erstausstattung Ware6.000 €
- Genehmigungen / Nebenkosten4.000 €
- Kaution (3 Monatsmieten)13.500 €
- Liquiditätspuffer (4 Monate)72.000 €
Verwendete Annahmen
Kaution = 3 Monatsmieten × 4.500 € = 13.500 €
Puffer = 4 Monate × 18.000 € Fixkosten = 72.000 €
Alle Beträge netto, ohne Finanzierungskosten und Zinsen.
Unverbindliche Entscheidungshilfe auf Basis Ihrer Eingaben, keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung. Die hinterlegten Werte sind Branchenschätzungen und vor einer Entscheidung mit eigenen Daten abzugleichen.
Standort komplett durchrechnenOb sich diese Investition am Standort trägt, rechnen Sie im vollständigen Standortrechner durch – inklusive Amortisation und Bank-PDF.
Orientierung: Für ein kleines Bistro oder Café mit 30 bis 40 Plätzen rechnen viele Gründer mit 50.000 bis 120.000 Euro, für ein mittelgroßes Restaurant in der Großstadt mit 150.000 bis 300.000 Euro. Planen Sie zusätzlich drei bis sechs Monate laufende Kosten als Puffer ein, bis der Betrieb läuft.
Die Summe allein sagt noch nichts über die Tragfähigkeit. Entscheidend ist, wie schnell der Standort diese Investition zurückverdient – das rechnet der Vollrechner inklusive Amortisation und Kapitaldienst durch.
Häufige Fragen
Welche Kosten werden am häufigsten unterschätzt?
Umbau, Genehmigungen und die Rücklage für die ersten Monate.
Spart eine Übernahme Geld?
Oft ja: Bei einer voll ausgestatteten Fläche entfällt ein Teil der Umbau- und Ausstattungskosten – dafür zahlen Sie eine Ablöse.