Beim Eröffnen eines Gastro-Standorts entscheiden vor allem acht Faktoren: Einzugsgebiet, Kaufkraft, Passantenfrequenz, Sichtbarkeit, Wettbewerb, Erreichbarkeit, Mietniveau und die Gesamtinvestition inklusive Ablöse. Wer diese Faktoren vor der Unterschrift bewertet, senkt das Risiko einer teuren Fehlentscheidung deutlich.
Die 8 Standortfaktoren
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Einzugsgebiet — Wie viele Menschen leben oder arbeiten in Laufweite und im Fahrradius? Ein Stadtcafé hat ein anderes Einzugsgebiet als ein Ausflugslokal.
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Kaufkraft — Passt das Preisniveau Ihres Konzepts zum verfügbaren Einkommen der Umgebung? Der Deutschlandschnitt entspricht Index 100.
- 3
Passantenfrequenz & Laufkundschaft — In A-Lagen wie Fußgängerzonen ist die Frequenz hoch, die Miete aber auch.
- 4
Sichtbarkeit & Lage — Ecklage, Hauptstraße, ebenerdiger Eingang: Wer Sie nicht sieht, kommt nicht rein.
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Wettbewerb — Ein moderates Gastro-Cluster bringt Frequenz, eine Übersättigung kostet Marge. Die Dosis entscheidet.
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Erreichbarkeit — ÖPNV, Parkplätze, Anlieferung. Fehlt beides, schrumpft das Einzugsgebiet.
- 7
Mietniveau & Nebenkosten — Die Miete ist nur der Anfang; kalkulieren Sie Nebenkosten und einen Puffer ein.
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Gesamtinvestition — Ablöse, Umbau, Ausstattung, Erstware und Liquiditätspuffer für die Anlaufphase.
Die meisten Ratgeber empfehlen an dieser Stelle eine Bewertungsmatrix in Excel: Faktoren auflisten, gewichten, Punkte vergeben. Das Prinzip ist richtig — nur bleibt am Ende eine Punktzahl stehen, keine Zahl in Euro.
Genau diese Lücke schließt der Standortrechner. Er übersetzt die Lagebewertung in eine realistische Auslastung, daraus in Gäste und Umsatz und stellt dem Ihre Kosten und Investitionen gegenüber. Was Sie nicht wissen, bleibt als „nicht bewertet" markiert statt geraten.
Rechnen statt raten
Statt die Faktoren per Hand zu gewichten: Geben Sie Ihre Adresse ein und lassen Sie Lage, Umsatz und Rentabilität durchrechnen.
Rechner startenHäufige Fragen
Worauf muss ich bei der Standortwahl in der Gastronomie achten?
Auf Einzugsgebiet, Kaufkraft, Passantenfrequenz, Sichtbarkeit, Wettbewerb, Erreichbarkeit, Mietniveau und die Gesamtinvestition inklusive Ablöse. Diese acht Faktoren bestimmen gemeinsam, welche Auslastung und welcher Umsatz an einem Standort realistisch sind.
Was ist eine A-Lage in der Gastronomie?
Eine A-Lage ist ein hochfrequentierter Standort mit starker Sichtbarkeit, etwa in Fußgängerzonen oder an zentralen Plätzen. Die Frequenz ist hoch, das Mietniveau ebenfalls — der Standort trägt sich nur bei passendem Bon und guter Auslastung.
Ist Wettbewerb in der Nähe schlecht für einen neuen Standort?
Nicht zwangsläufig. Ein moderates Gastro-Cluster erzeugt Frequenz und macht ein Viertel zum Ziel. Erst eine Übersättigung mit sehr ähnlichen Konzepten drückt Auslastung und Marge.